Zu Beginn des 16. Jahrhunderts sind die Schweizer Söldner die gefürchtetsten Europas, und die Eidgenossen beherrschen einige Jahre lang das Herzogtum Mailand. Am 13. und 14. September 1515 besiegt sie bei Marignano, dem heutigen Melegnano, das Heer Franz' I. in einer der blutigsten Schlachten des Jahrhunderts.
Mit dem «Ewigen Frieden» von 1516 verzichten die Eidgenossen auf Mailand, behalten aber die Gebiete südlich der Alpen, aus denen das Tessin entstehen wird. Seither verzichten sie auf Eroberungskriege: Für viele Historiker beginnt hier die Tradition der Schweizer Neutralität.